Hundegebell im Kurpark und rund ums Schützenhaus Bad Niedernau


Spaziergänger und Radfahrer wunderten sich am Dienstag, den 29.05.18, warum aus dem Kurpark und rund um das Schützenhaus abends Hundegebell ertönte.

Was war die Ursache?

Dank der Vermittlung durch Herrn Biesinger und der freundlichen Zustimmung des Ortsvorstehers, Herrn Merz, war es der Rettungshundestaffel der Malteser aus Rottenburg möglich, mit 13 Hundeführern, 16 Hunden und vier Helfern ohne Hund, das Training an diesem Abend dort durch zu führen.

Die Rettungshundestaffel der Malteser aus Rottenburg besteht schon seit 21 Jahren, sie trainiert 2 x pro Woche auf wechselnden Geländen und Wäldern. Dieser Wechsel ist dringend notwendig, denn die Hunde sollen sich nicht an ein Übungsgelände gewöhnen. Im Ernstfall müssen sie sich auch im fremden Gelände zurecht finden. Da es gar nicht so einfach ist, wechselnde Gelände für die Übungen zu bekommen, sind wir dem Ortsvorsteher Herrn Merz für diese Möglichkeit sehr dankbar.

Allen Spaziergängern und Radfahrern an diesem Abend danken wir für das Verständnis.

Begonnen wurde das Training mit einer gemeinsamen Unterordnung und anschl. wurde in zwei Gruppen die wichtigste Arbeit eines Rettungshundes, die Anzeige einer gefundenen Person geübt. Dazu verschwindet eine Person und begibt sich außer Sicht des Hundes. Der Hund sucht und ortet die Person und zeigt dem Hundeführer durch "Verbellen" den Fund an. Der Hundeführer kommt dann dazu und der Hund wird für seine "Arbeit" entweder mit Spielzeug oder mit Futter belohnt.

Die Rettungshundestaffel der Malteser aus Rottenburg verfügt derzeit über 23 Mitglieder. Sie hat 8 geprüfte "Flächensuchhunde", die zur Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden und 4 "Trümmersuchhunde", die bei Erdbeben oder Gasexplosionen suchen können.

Die Rettungshundestaffel der Malteser aus Rottenburg freut sich immer über neue Interessenten, die Spaß an diesem Hobby haben.

Trainingswoche in Tschechien


So schnell geht ein Jahr vorbei und es stand wieder einmal die schon traditionelle Trainingswoche in Novy Dvur, Tschechien an. Dieses Mal waren wir eine Gruppe von 19 Zwei- und 21 Vierbeinern, die sich am Sonntag vor Pfingsten in der Pension von Martina Chlupsova in Tschechien trafen. Ab Montag konnten wir dann hochmotiviert in drei Gruppen nach Herzenslust in den weiträumigen Wäldern direkt bei der Pension üben. Statt dem sonst üblichen Ruhetag am Mittwoch wurden 8 Hundeführer etwas unter Stress gesetzt. Bei einer Vorprüfung wurden Leistungsstand von Hund- und Hundeführer im Hinblick auf eine anstehende Flächenprüfung in diesem Jahr überprüft. Hierbei zeigten sich beim einen oder anderen Team noch kleine Baustellen, die in den nächsten Trainingseinheiten gleich angegangen werden konnten. Der Mittwoch war auch der einzige Tag, an dem das Wetter uns mit viel Regen bedachte, den Rest der Woche wurden wir mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verwöhnt. Abends gab es die Möglichkeit die müden Knochen bei einer Masseurin wieder fit machen zu lassen. Dieses Angebot wurde während der ganzen Woche reichlich in Anspruch genommen. Selbstverständlich kam auch der gesellige Teil am Abend nicht zu kurz!
Müde und zufrieden machten wir uns am Ende der Woche auf die Heimreise. Der Termin für Tschechien 2019 ist schon vorgemerkt!!!

Training bei der Firma Schwörer


Am Samstag, den 26.05.18 hatte die Rettungshundestaffel der Malteser aus Rottenburg bereits zum 2. Mal die Gelegenheit auf dem Gelände der Firma Schwörer in Haigerloch-Stetten trainieren.

In zwei Gruppen (unterhalb des Steinbruchs und hinten am Lagerplatz) wurden die unzähligen Versteckmöglichkeiten genutzt. Das weite Gelände eignete sich wunderbar für unsere Zwecke.

Die Hunde mussten die dort versteckten Personen orten und durch Verbeillen dem Hundeführer anzeigen, dass sich dort eine Person befindet.

Der Firma Schwörer, speziell Herrn Schwörer, danken wir herzlich für die Möglichkeit des Trainings auf dem Gelände und für die Versorgung mit Getränken bei dem heißen Wetter.

Gerne hoffen wir auf ein weiteres Training, vielleicht im kommenden Jahr.

Hubschraubertraining Laupheim


Am Montag, den 09.04.18, lag wieder einmal der Geruch von verbranntem Kerosin und Stress in der Luft. Angsterfüllte Blicke waren beim einen oder anderen Zwei- und Vierbeiner zu sehen, als wir uns morgens um 9:00 Uhr vor dem Eingang der Kaserne der Bundeswehr in Laupheim sammelten. Was war geschehen? Die erfahrenen Hunde ahnten es sofort, es stand wieder das Gewöhnungstraining mit dem Transporthubschrauber CH 53 beim Hubschraubergeschwader 64 der Bundesweghr an. Zuerst durften sich die Hunde aber noch etwas ausruhen, während die Zweibeiner vom Presseoffizier Jerg Maier einen kurzen theoretischen Vortrag über die Geschichte des Militärflugplatzes und die Einsatzgebiete der CH 53 erhielten. Dann aber ging es direkt an die Maschine. Zuerst wurde das korrekte Ein- und Aussteigen im Trockentraining ohne und mit Hunden geübt. Dabei erhielten wir noch zusätzliche interessante Informationen von Pilot und Bordmechaniker direkt an und im Hubschrauber. Nach einer Stärkung beim Mittagessen wurde es dann ernst. Unsere Mannschaft, die dieses Mal aus Hundeführern der MHD Staffeln Schwäbisch-Gmünd, Freudenstadt und Rottenburg sowie einem Hundeführer vom DRK Calw bestand, wurde in drei kleinere Gruppen aufgeteilt. Anschließend ließ die Crew zuerst nur ein Hilfstriebwerk anlaufen, welches nicht so viel Lärm machte. Hier war das Ein-und Aussteigen sowie das ruhige Verweilen in der Maschine noch für keinen der Hunde ein Problem. Dann aber wurde auch der Hauptrotor zum Laufen gebracht. Dies ist nicht nur ziemlich laut, sondern die beiden fast 8000 PS starken Turbinen sorgen auch für ordentlich Hitze, heiße Abgase und der Rotor für einen starken Wind. Hier war bei den Teams also schon einiges an Vertrauen gefragt, damit die Hunde zuerst zusammen mit ihren Herrchen und Frauchen einmal die Maschine umrundeten und sich dann auch noch über die Heckrampe ins Innere wagten. Für manch einen Vierbeiner war dies dann doch zu viel des Guten und er verweigerte den Einstieg. Um auch für diese Teams einen positiven Abschluss ganz ohne Druck zu ermöglichen, konnten diese am Ende nochmals bei ruhendem Motor den Hubschrauber begehen.

Es war für alle wieder ein tolles Erlebnis und eine sehr gute Bindungs- und Vertrauensübung!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Jerg Maier und seinen Kollegen der Bundeswehr für diesen lehrreichen Tag beim HSG 64 und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Flächenprüfung Reutlingen


Am 25.03. war es wieder mal so weit und zwei unserer Teams mussten ihr Können bei der Flächenprüfung unter Beweis stellen. Bei Petra und Fine sowie Verena und Nanuk waren 18 Monate seit der letzten Prüfung vergangen und so fanden sich die beiden begleitet von einigen Schlachtenbummlern am Sonntag auf dem Hundeplatz in Reutlingen ein. Trotz Zeitumstellung waren alle pünktlich, die erste Hürde war also geschafft! Nachdem alle Hundeführer ihre Theoriekenntnisse beim Fachfragentest unter Beweis gestellt hatten, durften die Hunde beim Verweistest zeigen, dass sie eine liegende Person so lange verbellen können bis ihre Frauchen bei ihnen sind, ohne dabei, die Person zu bedrängen. Danach wurde der Gehorsam der Hunde abgeprüft. Nanuk, der dieses Mal besonders aufgeregt war, machte es dank seiner Hektik etwas spannend, aber zum Glück ist Verena als erfahrene Hundeführerin der ruhende Pol in diesem Zweiergespann, so dass die beiden diesen Teil trotzdem erfolgreich absolvieren konnten. Petra und Fine konnten ihre Unterordnungsleistung gut abrufen, so dass auch die beiden zur eigentlichen Hauptaufgabe in den Wald gehen durften. Hier galt es in 20 Minuten in einem 30.000 qm großen Waldstück zwei Personen zu lokalisieren, anzuzeigen und zu versorgen. Als erstes Team starteten Verena und Nanuk und hier konnte Nanuk seine Übermotivation gut umsetzten und das Team wurde für seine tolle Suchleistung mit der Note 1 belohnt! Als nächstes starteten Fine und Petra. Die beiden machten es für die Zuschauer etwas spannend, da sie aufgrund der schwierigeren Windsituation fast die kompletten 20 Minuten in Anspruch nehmen mussten, aber schlussendlich war Fines erlösendes Gebell zu hören und so konnten auch die beiden die Glückwünsche der Prüfer zur bestandenen Prüfung in Empfang nehmen. Somit war es für uns Rottenburger ein erfolgreicher Prüfungstag und wir freuen uns, dass die beiden Teams jetzt wieder für weitere 24 Monate für Einsätze zur Verfügung stehen!
Vielen Dank an unsere Kollegen der Staffel Esslingen-Nürtingen, für die Ausrichtung dieser Prüfung, die fast einem Malteser-Staffeltreffen glich, da die neun Prüflinge aus sieben verschiedenen Malteserstaffeln stammten. Und natürlich ein besonderer Dank an das Prüfergespann Irmgard Peruzzi und Hans Bracher für den entspannten Prüfungstag und die hilfreiche und faire Bewertung der Hundeteams!


14. Internationales Schneemeeting, Jaufenpass Südtirol


Dieses Jahr fand das Schneemeeting in der Woche vom 25.02. - 03.03.2018 statt. Florian und Sancho waren letztes Jahr mit dem Schneevirus infiziert worden und so traten sie auch dieses Mal gemeinsam mit Verena und Simba den Weg nach Südtirol an. Wie immer war die Woche durch Helmut und Lydia bestens organisiert und vorbereitet worden, so dass sich die ca. 35 Hundeführer, die bis aus Norddeutschland angereist waren, ganz auf die Arbeit mit ihren Hunden konzentrieren konnten. Dieses Jahr war zwar Schnee in ausreichender Menge vorhanden, dafür hatte uns der Wettergott bei Temperaturen von bis zu -26°C vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Bei diesen Temperaturen musste beim Arbeiten mit den Hunden mal wieder etwas improvisiert werden, da einige Hunde von der Kälte an ihren Pfoten verständlicherweise nicht sehr begeistert waren. Zum Glück hatten wir trotz der niedrigen Temperaturen die meiste Zeit herrlichen Sonnenschein, so dass sich die Kälte einigermaßen aushalten ließ und die kälteren Morgenstunden wurden eben kurzer Hand für theoretische und praktische Fortbildungen der Hundeführer in den Bereichen Erste Hilfe und Umgang mit Lawinensonde und Pieps-Gerät genutzt. Da sich die Hunde im Lauf der Woche an die Kälte gewöhnten, konnten die Tage bestens genutzt werden und es wurde in drei gemischten Gruppen fleißig trainiert. Abends gab es für die Hundeführer wieder Auffrischungsvorträge in den Bereichen Lawinenkunde, Erste Hilfe Hund und Erste Hilfe Mensch. Anschließend wurden beim gemütlichen Zusammensein alte Freundschaften vertieft und neue geschlossen.

Vielen Dank Helmut und Lydia für die tolle Woche, sowohl wir Hundeführer als auch unsere Hunde konnten wieder viel von der Woche im Schnee mitnehmen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!


Neujahrsspaziergang